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Das HHVG

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Wir erhalten immer wieder Leseranfragen seit Verabschiedung des neuen Gesetzes: Was ist das HHVG? Inwiefern betrifft mich dies? Was ist jetzt anders?

Die pt-Redaktion hat stellvertretend für alle Leser auf einer Infoveranstaltung nachgefragt und mit Experten und Machern gesprochen.
Allen voran, Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestages.


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Mit dem Gesetz zu Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung wurden verschiedene Paragrafen im Fünften Sozialgesetzbuches geändert oder neu eingefügt.
Ziel ist es den Heilmittelerbringern (Physiotherapie, Ergotherapie,  Logopädie und Podologie) die Arbeit zu erleichtern und die Berufe attraktiver zu machen.  Besonders interessante Punkte sind die Entkoppelung der Vergütung von der  Grundlohnsumme und Modellvorhaben zur Blankoverordnung.







Weiterführende Infos:
https://physiotherapeuten.de/das-heil-und-hilfsmittelversorgungsgesetz-hhvg/#.WTpsQY7p2Hl

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2016/hhvg-im-kabinett/faq-hhvg.htm...





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Ärzte, Patienten, Krankenkassen und Heilmittelerbringer sind betroffen.

Für Physiotherapeuten hat diese Änderung Auswirkungen auf ihren Verdienst. Bisher war die Entwicklung der Vergütung von Heilmittelerbringern an die Veränderungsrate der Grundlohnsumme gekoppelt. Nun haben die Verbände die Möglichkeit höhere Tarife mit den Krankenkassen auszuhandeln.
 
Therapeuten sind außerdem dazu aufgerufen, bei den Kassen so genannte Modellvorhaben einzureichen. In jedem Bundesland soll ein Modellvorhaben durchgeführt werden. Krankenkassen sind verpflichtet, mit den Verbänden der Heilmittelerbringer mindestens einen Vertrag über solch ein Modellvorhaben abzuschließen. Eines davon ist beispielsweise die Blankoverordnung. Auf dem Rezept soll nur noch die ärztliche Diagnose stehen. Der Therapeut entscheidet über alles weitere.


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"Eine neue Bewertung der Player ist möglich"


Dr. Roy Kühne ist Physiotherapeut und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. 2014 hat er das Arbeitspapier „Heilmittelerbringer direkter in die Versorgung einbinden" eingebracht und das daraus resultierende Gesetz - das HHVG - wurde im Februar 2017 verabschiedet.

Wir haben Dr. Roy Kühne gefragt: was bringt das HHVG für Chancen mit sich?


















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Mit jedem Gesetz kommen Rechte und Pflichten. Fachanwalt Peter Hartmann nennt einige positive Änderungen, die das Gesetz mit sich bringt. Mehr dazu im Video. Klicken Sie Play links unten.

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Die Gesetzeslage kann auch zum Nachteil der Leistungserbringer ausgenutzt werden. Besonders bei der Dokumentation sollten Leistungserbringer genau sein. Hören Sie dazu Fachanwalt Peter Hartmann im pt - Interview.

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Dr. Roy Kühne ist sich den Risiken bewusst. Setzt aber entsprechendes Vertrauen in  Verbände und Kollegen.

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In einem Modell über 3 Jahre soll getestet werden, ob  Blankoverordnungen sinnvoll sind.

Der Arzt füllt in der Verordnung nur die Diagnose aus. Der Physiotherapeut entscheidet dann auf Grund der ärztlichen Diagnosestellung über die Dauer der Therapie und welche Maßnahmen er ergreift.

Diese Blankoverordnung soll sich für die Berufsgruppe der Heilmittelerbringer, wie beispielsweise Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen etablieren.

Im Videointerview äußert sich Dr. Roy Kühne zu aktuell kritischen Stimmen bezüglich der Blankoverordnung. Starten Sie das Video links unten auf Play.


Erste Ergebnisse zeigen: die Blankoverordnung ist ein Erfolg. Weitere Infos: https://physiotherapeuten.de/physiotherapeutische-blankoverordnung-der-ikk/#.WTpmSY7p2Hl



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§ 125 Abs. 1, Ziffer 2:
Durch eine einheitliche Regelung der Rahmenempfehlungen auf Bundesebene sollen Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung geregelt werden. Damit soll ein Qualitätstandard in ganz Deutschland gesichert werden.


§ 125 Abs. 1, Ziffer 5:
Transparenzvorgaben. Verbände und Kassen sollen so Tariflöhne und Vergütungsverhandlungen besser berücksichtigen können.


§ 125 Abs. 2:
Für 3 Jahre wird die Grundlohnsummenanbindung ausgesetzt. Bisher waren Lohnerhöhungen daran gekoppelt. Jetzt verhandeln die Verbände "frei" mit den Kassen.
Wichtig ist hier: kommt es zu keiner Einigung bei der Vergütungsverhandlungen, findet ein Schiedsverfahren statt.







Weitere Infos: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2017/1-quartal/hhvg.html



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Mit dem HHVG ist  nicht alles geklärt. Der BvT (Bund vereinter Therapeuten e. V.) veranstaltet deshalb am 24. Juni eine Demo. Darin möchte er auf die beruflichen Missstände hinweisen.
Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne wird auch vor Ort sein und hat eine klare Meinung zur Demo. Mehr dazu im Videointerview. Klicken Sie links unten auf Play.




Weitere Infos im Interview mit dem ersten Vorsitzenden des BvT, David Lopez:
https://physiotherapeuten.de/physiotherapeuten-zur-sonne-zur-freiheit/#.WTpnX47p2Hl




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"Ein deutliches Signal Richtung Wertschätzung"


PHYSIO-Deutschland hat Ende März Verhandlungsergebnisse mit den Landwirtschaftlichen Krankenkassen erzielt. Das Ergebnis: 9,7 % Vergütungserhöhung.






Weiterführende Infos: https://www.physio-deutschland.de/fachkreise/beruf-und-bildung/freiberufler/rahmenvertraege-gebuehre...








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In Deutschland haben wir eine Vielzahl von Berufsverbänden. Verbände sind privatrechtlich organisierte Vereine und werden von ihren Mitgliedern finanziert.
Jeder Verband agiert autonom. Eine Berufskammer gibt es nicht.
Klicken Sie links unten Play und erfahren, was sich Dr. Roy Kühne von den Verbänden wünscht.











Weiterführende Infos:
https://physiotherapeuten.de/%e2%80%8beine-therapeutenkammer-fuer-gesundheitsberufe/#.WT5zT47p2Hk 

 







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Der Gesetzgeber wünscht sich eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit aller qualifizierten Gesundheitsberufe. Das bedeutet zum Beispiel auch das Heilmittelerbringer und Ärzte vernetzt zusammenarbeiten.
Andererseits darf durch die  Zusammenarbeit kein unfairer Wettbewerb oder eine finanzielle Vorteilsnahme entstehen.

"Das ist die Schizophrenie des Gesetzgebers"

Fachanwalt Peter Hartmann erklärt die Gesetzeslage im Videointerview.

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"HHVG zielt Richtung Direktzugang"


"Zertifikate gehören in die Grundausbildung"





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Übersicht

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Kapitel 1 Einführung

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Kapitel 2 Inhalte des HHVG

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Demo in Berlin

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Kapitel 3 Erste Ergebnisse

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Was können Verbände tun?

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Kapitel 4 Zukunft

Sektorenübergreifende

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Kapitel 5 Übersicht

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